Eier

Das frische Dingholzer Ei vom Eierhof Nissen steht f√ľr h√∂chste Qualit√§t, Transparenz und Regionalit√§t.¬†Unsere H√ľhnereier werden t√§glich frisch sortiert und verpackt. Erh√§ltlich ist das Dingholzer Ei in allen bekannten Eigr√∂√üen und Abpackungsformen.

Dingholzer Eier

Gl√ľckliche H√ľhner - mit h√∂chstem Tierkomfort

Unsere H√ľhner werden in Bodenhaltung und Freilandhaltung gehalten. Beide Haltungsformen beinhalten die sogenannte Volierenhaltung.¬†

Diese gibt Auskunft √ľber die Anordnung und den Aufbau des Stallsystems. Das Besondere hierbei ist die Nutzung der dritten Dimension, das hei√üt die H√ľhner k√∂nnen sich nicht nur im gesamten Stall frei bewegen, sondern haben auch noch die M√∂glichkeit die r√§umliche H√∂he zu nutzen. Zudem kann das nat√ľrliche Verhalten wie scharren, picken, fliegen, flattern und im Sand baden voll ausgelebt werden.

Neben diesen guten Eigenschaften haben die Tiere in der Freilandhaltung auch noch die gr√ľne Wiese mit saftigem Gras und leckeren W√ľrmern zur Verf√ľgung. Dabei hat ein Tier √ľber 4m¬≤ Fl√§che f√ľr sich allein zur Verf√ľgung und kann sich mit den anderen Artgenossen besch√§ftigen und spielen.

Auf der Wiese sind neben den W√ľrmern und anderen Tieren viele spannende Dinge zu entdecken. Wie zum Beispiel ein bewachsener Erdwall, von dem ein herrlicher Blick f√ľr die H√ľhner entsteht.

Der Lebenslauf eines Huhns

Die H√ľhner ziehen in unseren frisch eingestreuten Stall als Junghenne mit 18 Lebenswochen ein. Zwei Wochen sp√§ter fangen die ersten H√ľhner mit dem Eierlegen an. Mit zunehmendem Alter des Huhns werden die Eier gr√∂√üer und schwerer.

Bis jedes Huhn fast jeden Tag ein Ei legt, sind bereits weitere sechs Wochen vergangen.

Mehrmals t√§glich werden die H√ľhner von uns kontrolliert, dabei wird besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Tiere gelegt. Auch das Angebot von ausreichend Wasser und schmackhaftem, qualitativ hochwertigem Futter z√§hlt zu den t√§glichen Kontrollaufgaben im H√ľhnerstall.

Um die Qualität der Eier permanent im Blick zu haben, werden mehrmals jährlich Proben in einem Veterinärlabor untersucht.

Einmal t√§glich werden die frisch gelegten Eier aus dem Stall gesammelt, nach Gewicht sortiert und f√ľr den Verkauf verpackt.

Zum Ende einer Legeperiode werden die Eier d√ľnnschaliger und jedes Huhn legt nur noch ca. alle zwei Tage ein Ei. Nach mehr als einem Jahr werden die H√ľhner ausgestallt und als Suppenhuhn vermarktet.

Die Suppenh√ľhner kannst du im Hofladen unseres Dingholzer Hofkiosks jederzeit tiefgefroren oder auf Bestellung auch frisch bekommen.

Jedes Ei - handverlesen sortiert und sorgfältig verpackt

Unsere frisch gelegten Eier unterliegen strengen Kontrollen bei der Sortierung.¬†Jedes Ei wird durchleuchtet, bekommt f√ľr die l√ľckenlose R√ľckverfolgbarkeit den Erzeugercode aufgedruckt und wird dann nach Gewicht sortiert.

Handverpackt gelangen unsere frischen Eier in die eigenen, mit unserem Hofdesign bedruckten Verpackungen.

Im Handel erh√§ltst du unsere Eier einzeln, in 6’er und 10’er Abpackungen. In unserem Hofladen bieten wir dir neben den bekannten Eigr√∂√üen auch gro√üe Eier in den Sondergr√∂√üen XL oder S Eier an.

Wissenswertes Zum H√ľhnerei‚Äč‚Äč

Eine Königsklasse der Nährstoffe

Das Ei ist ein nat√ľrliches Lebensmitteln mit der h√∂chsten biologischen Wertigkeit und somit ein besonders wertvoller N√§hrstoff f√ľr unseren K√∂rper.

Aus 100 g Nahrungsprotein (Vollei) kann der menschliche Organismus 100g körpereigenes Protein aufbauen. Das entspricht einer Effizienz von 100%.

Neben dem hochwertigen Eiweiß sind auch wertvolle ungesättigte Fettsäuren im Ei vorhanden, die vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden können. Aber auch Calcium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium, Kupfer, Eisen, Zink, Jod, Mangan und Fluor sind in einem Ei enthalten.

Selbstverständlich hat das Ei auch große Mengen an Vitaminen wie A, D, E, K und dem Vitamin B-Komplex. Ausgehend von einer erwachsenen Person mit 65kg Lebendgewicht und einer 54g Eimasse (Eigröße M) werden 14% des Vitamin A Tagesbedarfs gedeckt und 16% des Vitamin D3 Bedarfs.

Der Energiegehalt in einem 54g Ei beträgt 350kj (84kcal). Es sind in einem Ei also sehr viele lebenswichtige Nährstoffe enthalten, die das Ei zu so einem kostbaren Lebensmittel machen.

H√§ufig diskutiert wird die Gesundheitsbeeintr√§chtigung durch den Cholesteringehalt im Ei. Unser K√∂rper produziert t√§glich eigenst√§ndig Cholesterin, das f√ľr viele wichtige Funktionen im K√∂rper verwendet wird. Wird Cholesterin mit der Nahrung √ľber das Ei aufgenommen, drosselt unser gesunder K√∂rper die eigene Cholesterinzufuhr und vermeidet somit ein zu hohen Cholesterinspiegel.

Du kannst also mit gutem Gewissen auch mehr als ein frisches Dingholzer Ei am Tag genießen.

Weitere interessante Informationen √ľber das Ei erh√§ltst du bei der deutschen Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung (DGE) oder dem Bundeszentrum f√ľr Ern√§hrung (BZfE).

EU weit gibt es, entsprechend dem jeweils ersten Buchstaben auf dem Erzeugercode, vier Haltungssysteme nach denen unterschieden wird.

In der Käfighaltung werden drei verschiedene Haltungsformen unterschieden. Die konventionelle Käfighaltung ist in Deutschland seit 2009 und EU weit seit 2012 verboten. Der ausgestaltete Käfig darf in Deutschland seit 2002 nicht mehr gebaut werden und ist nur noch in der EU als Haltungssystem anerkannt.

Die Kleingruppenhaltung ist eine abgewandelte Haltungsform des ausgestalteten K√§figs f√ľr Deutschland. In dieser Haltung haben die Tiere ein gr√∂√üeres Platzangebot und die M√∂glichkeit des Scharrens in der Einstreu. In einer Kleingruppe k√∂nnen sich 30 Hennen auf 2,5m¬≤ frei bewegen.

In der Bodenhaltung mit der Ziffer 2 im Erzeugercode wird zwischen Boden- und Volierenhaltung unterschieden. Bei der Volierenhaltung können sich die Tiere auf mehreren Ebenen frei bewegen, die Bodenhaltung hingegen ist auf nur einer Ebene. In der Boden- und Volierenhaltung finden 9 Hennen auf einem Quadratmeter Platz. Die Tiere haben die Möglichkeit in der Einstreu zu scharren, zu picken und im Sand zu baden. 

Die Hennen k√∂nnen durch den gesamten Stall flattern, fliegen und laufen und somit ihr Verhalten voll ausleben. Zum Schlafen baumen sich alle H√ľhner auf den vorhandenen Sitzstangen auf. Die Legenester sind der ruhigste Ort in der die Henne entspannen kann. Durch den weichen Untergrund und der dunklen und gem√ľtlichen Atmosph√§re werden die Nester gerne angenommen.

Die Freilandhaltung ist wie die Boden- oder Volierenhaltung aufgebaut. Ein gro√üer Unterschied ist der Auslauf nach drau√üen auf die Wiese. Hierbei kann das Huhn nach W√ľrmern scharren und picken oder im Sand baden und die Sonne genie√üen. Ein Huhn hat mit 4m¬≤ auf der Wiese sehr viel Platz. Damit bietet diese Haltungsform gemeinsam mit der Biohaltung, den gr√∂√üten Freiraum auf der Wiese f√ľr die H√ľhner.

Die genauen Angaben zu jeder Haltungsform sind gesetzlich geregelt und können in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nachgelesen werden.

Der Erzeugercode auf jedem Ei hat die Aufgabe den produzierenden Betrieb transparent zu machen und erm√∂glicht dem Verbraucher damit die R√ľckverfolgbarkeit.

Bei Beanstandungen, möglichen gesundheitlichen Fragen oder Interesse an dem produzierenden Betrieb, kann die Herkunft schnell und unkompliziert geklärt werden.

Die erste Ziffer steht f√ľr die Haltungsform.¬†Der Haltungsform folgen die Angaben zur L√§nderkennung und die Betriebsnummer.

In Deutschland stehen die ersten beiden Ziffern hinter der L√§nderkennung f√ľr das Bundesland.¬†Dabei steht die Ziffer 01 f√ľr Schleswig-Holstein, die 02 f√ľr Hamburg, die 03 f√ľr Niedersachsen usw.

Unser Erzeugercodes lauten ‚Äú2-DE-010637″ und “1-DE-010637‚ÄĚ.

In der Vermarktungsnorm f√ľr Eier (Verordnung EG Nr. 589/2008) ist die Eigr√∂√üe genau definiert.

Eier der G√ľteklasse A sind besonders frisch und werden im Lebensmittelhandel verkauft. Nach diesen Vorgaben werden auch unsere frischen Eier sortiert und verpackt.

Folgende Qualit√§tsmerkmale zeichnen die G√ľteklasse A aus:

  • sauber und unbesch√§digt
  • keine Fremdeinlagerungen und Fremdgeruch
  • keine k√ľnstliche Haltbarkeitsmachung
  • das Eiklar ist klar und durchsichtig

Die Hauptbestandteile des Eies sind das Dotter, das Eiklar (Eiwei√ü) und die Schale. Das Eidotter befindet sich im Zentrum und macht einen Anteil von etwa 30% am H√ľhnerei aus.

Aus dem Bildungsdotter mit der Keimscheibe kann sich bei einer befruchteten Eizelle das K√ľken entwickeln. Im Dotter ist das Fett eingelagert, w√§hrend das Eiklar nahezu fettfrei ist. Umgeben ist das Dotter vom Eiklar. Dem wertvollsten nat√ľrlichen Eiwei√ü (biologische Wertigkeit von 100%) f√ľr die menschliche Ern√§hrung.

Das Eiklar macht fast 60% eines Eies aus. Die Hagelschnur im Eiklar hält das Dotter im Mittelpunkt. Abgeschlossen wird das Eiklar von der Eimembran, der die Schalenmembran folgt.

Insgesamt besteht ein Ei aus 75% Wasser, 13% Eiweiß und 12% Fett.

Nach dem Legen des Eies bildet sich durch das Abk√ľhlen die Luftkammer zwischen Ei- und Schalenmembran. Die Luftkammer gibt wichtige R√ľckschl√ľsse auf die Frische eines jeden Eies.

Die Eischale umgibt das Eiklar und hat einen Anteil von 10% am H√ľhnerei. Trotz der bis zu 17.000 Poren ist die Eischale sehr stabil. Die Poren gew√§hrleisten den Gasaustausch und lassen keine Fremdk√∂rper in das Ei.

Übrigens, das Waschen des Eies sollte unterbleiben da durch den Prozess die Poren nicht mehr atmungsfähig sind.

Nach etwa der 18. Lebenswoche beginnt die Geschlechtsreife einer Henne. Das follikelstimulierende Hormon (FSH) lässt die Eizelle (Eidotter) im Ovar (Eierstock) heranwachsen.

Die Passage und Bildung des Eies erfolgt binnen 24h im Legedarm (Eileiter). Dabei durchl√§uft es f√ľnf Stationen. Das Infundibulum (Eileitertrichter) nimmt das fertig gebildete Dotter aus dem Eierstock w√§hrend der Ovulation auf und gibt es an den Magnum weiter. Der Magnum ist der l√§ngste Abschnitt des Eileiters. Hier wird der gr√∂√üte Teil der Eiwei√üschichten gebildet. Dem Magnum schlie√üt sich die Eileiterenge (Isthmus) an. In dem werden die beiden Schalenh√§ute gebildet. Der Uterus ist mit Kalkdr√ľsen zur Schalenbildung ausgestattet. Das Ei verbleibt dort 18 bis 20 Stunden.

Nachdem das Ei fertig ist gelangt es im Legevorgang durch die Vagina nach au√üen. Die Passage durch die Vagina dauert f√ľnf bis zehn Minuten.

Das K√ľken erblickt das Licht der Welt mit etwa 50g Lebendgewicht. Zuvor wurde es drei Wochen lang bebr√ľtet.

Auf K√ľkenpapier wird es dann im Aufzuchtstall herangezogen und w√§chst dort ganze 18 Wochen lang zu einer legereifen Henne heran.

Bis das K√ľken dann in der 18. Lebenswoche als Legehenne in den eingestreuten H√ľhnerstall umzieht, muss es einige Impfungen und Gesundheitschecks √ľber sich ergehen lassen.

In Deutschland leben fast 40 Mio. Legehennen, halb so viele Tiere wie Einwohner. Die Legehennen sind in Deutschland auf 1.200 Betriebe verteilt.

Eine Henne legt in einem Jahr fast 300 Eier. Somit erzeugen Deutschlands Legehennenhalter gut 10 Mrd. Eier im Jahr. Damit sind aber nur ungefähr 70% des Eierbedarfs in Deutschland gedeckt. Um den Bedarf an Eiern in Deutschland zu decken werden noch weitere 5 Mrd. Eier importiert. Eine Person verzehrt im Durchschnitt pro Jahr 210 Eier.

62% der deutschen Eier werden in Bodenhaltung erzeugt, 24% in Freilandhaltung, 12% in Biohaltung und nur 2% in Kleingruppenhaltung.

Bei dem H√ľhnerei wird zwischen Schalenei und Industrieei unterschieden. Jeweils in etwa zur H√§lfte wird es am Markt nachgefragt. Das Schalenei kennst du vom eigenen Einkauf aus dem Supermarkt, das Industrieei wird f√ľr Nudeln, Backwaren und andere Ei enthaltende Lebensmittel verwendet.¬†Ein kleiner Anteil der Eier wird f√ľr den Non-Food-Bereich verwendet, z.B. f√ľr Kosmetik oder Haarwaschmittel.

Fragen & Antworten

Unsere frischen Eier lagern gerne k√ľhl, dunkel und trocken. Dazu eignet sich besonders ein Abstellraum, ein Keller oder die K√ľche.

Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind Eier am besten im K√ľhlschrank zu lagern und sollten vor dem Gebrauch durcherhitzt werden.

Woran kannst du eigentlich erkennen wie frisch dein Ei ist? Die Antwort findest du in unseren häufigen Fragen und Antworten.

Schwimmtest: Ein rohes Ei legt man in ein mit kaltem Wasser gef√ľlltes Glas. Bleibt das Ei auf dem Grund liegen ist es frisch, denn mit zunehmendem Alter vergr√∂√üert sich die Luftkammer und es gewinnt an Auftrieb. Ein 14-21 Tage altes Ei ist fast senkrecht im Wasser in der Schwebe. Ein Ei das mit der stumpfen Spitze aus dem Wasser ragt ist ca. 2 Monate alt und sollte nicht mehr verzehrt werden.

Aufschlagtest: Ein Ei wird auf einer glatten Oberfläche aufgeschlagen. Bei einem frischen Ei ist der Dotter kugelig aus dem Eiklar herausgewölbt und das Eiklar ist fest. Andernfalls verläuft das Eiklar und der Dotter ist flach.

Schnitttest: Ein hartgekochtes Ei wird in Längsrichtung aufgeschnitten. Ist das Ei frisch liegt der Dotter zentral im Eiweiß und die Luftkammer ist klein. Andernfalls ist der Dotter zur Eischale verlagert.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum von einem Ei sind 28 Tage ab dem Legetag. Nach Ablauf der 28 Tage kannst du es noch weiter im K√ľhlschrank lagern, solltest es jedoch durcherhitzen.

Nach dem Durcherhitzen sind Eier mit intakter Schale, die nicht abgeschreckt wurden, bei Zimmertemperatur bis zu einem Monat haltbar.

Im K√ľhlschrank k√∂nnen abgeschreckte Eier mit intakter Schale 2 Wochen aufbewahrt werden. Durch das Abschrecken l√∂st sich die Eihaut auf der Eischale und es k√∂nnen Keime und Bakterien √ľber die Atmungsporen in das Ei innere gelangen.

Eine Legehenne ist ein weibliches Huhn, das nach der Geschlechtsreife mit ca. 18 Lebenswochen mit dem Eierlegen beginnt und nur relativ wenig K√∂rpermasse aufbaut, ein Leichtathlet. Ein H√§hnchen ist ein weibliches Huhn, das vom K√ľkenschlupf an viel K√∂rpermasse aufbaut und sp√§ter als hochwertiges Fleisch verzehrt werden kann.

Vor dem Kochen der Eier kann mit einem spitzen Gegenstand ein kleines Loch an der Eispitze eingedr√ľckt werden, beim Kochen kann somit die ausdehnende Luft entweichen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Ei mit dem Wasser langsam aufkochen zu lassen.

Wenn ein Ei denn noch aufplatzen sollte, kannst du auch ein wenig Salz oder Essig ins Wasser geben. Damit gerinnt das Eiweiß sofort im Salzwasser und ein kleiner riss im Ei ist schnell wieder verschlossen.

Der rote Punkt im Eiklar ist ein Blutfleck, der keine gesundheitliche Beeintr√§chtigung hervorruft. Zum Zeitpunkt des Eisprunges kann es beim Huhn durch √§u√üere Einfl√ľsse vorkommen das sich ein kleines Blutgef√§√ü √∂ffnet und sich dann ein kleiner Blutfleck im Ei bildet.

Die Eigröße ist abhängig vom Alter der Henne. Die ersten Eier, die ein Huhn legt sind sehr klein und werden mit zunehmendem Alter immer größer.

Zum Ende einer Legeperiode legen die H√ľhner √ľberwiegend gro√üe Eier. Allerdings nimmt die Schalenstabilit√§t mit zunehmender Eigr√∂√üe ab, denn die Eioberfl√§che wird immer gr√∂√üer.

Ein ovales Ei kann nicht aus dem Nest rollen. Dies ist von gro√üer Bedeutung, wenn die Henne das Ei br√ľtet. Wenn das Ei wegrollen k√∂nnte, verliert es die m√ľtterliche W√§rme oder rollt gegen einen Gegenstand und zerbricht. Somit rollt das Ei nur in einem kleinen Kreis und bleibt in der N√§he des Nestes.

Durch die ovale Form erh√§lt das Ei zudem eine sehr hohe Stabilit√§t. Es ist nahezu unm√∂glich, ein Ei mit intakter Schale mit den Fingerspitzen einer Hand an den Eispitzen zu zerdr√ľcken.

Bei jungen Legehennen ist das Hormonsystem noch nicht auf das Eierlegen eingestellt und es können zwei Eidotter während des Eisprunges in den Eileiter gelangen. Die Dotterkugeln werden zuvor im linken Eierstock gebildet, der rechte Eierstock ist beim Huhn nicht funktionsfähig. In der Regel verlässt jedoch nur ein Dotter am Tag den Eierstock.

Nein, braune H√ľhner k√∂nnen auch wei√üe Eier legen. Die Schalenfarbe ist unabh√§ngig von der Gefiederfarbe, vielmehr ist es genetisch bedingt.

Anhand der Ohrscheibe kannst du R√ľckschl√ľsse auf die Eifarbe schlie√üen, denn H√ľhner mit wei√üen Ohrscheiben legen in der Regel auch wei√üe Eier.